Dienstag, 23. September 2008

Die erste woche ist vorueber

So, nun ist schon eine ganze woche vergangen und ich gewoehne mich immer mehr an die Lebenseigenheiten hier. Auch wenn jedes Essen immer noch ein kleines abenteuer ist, schmeckt es mir doch meistens sehr gut.

Ich werde immer mehr mit einbezogen und hab jetzt auch schon ein paar mal selbst das fruehstueck oder abendessen gekocht. Allerdings bisher immer ziemlich leichte sachen ;).

Wir waren Sonntag im pool einer befreundeten Schule schwimmen, Montag war dann mein Day-Off, den ich mit shoppen in einer der malls und ein bisschen Manila erkunden verbracht hab. Zum glueck hatte bosco, ein chinesischer assistent aus dem anderen haus ebenfalls frei und konnte mir das zeigenm, was er von manila kannte (das war jetzt aber auch nich soo viel...).
Trotzdem war es gut sich nicht alleine mit den ueberaus verwirrenden Verkehrsmitteln hier herumschlagen zu muessen. Wir haben auch das Priesterseminar besucht, aus dem bosco ausgestiegen ist, um in der arche zu arbeiten. Ein befreundeter angehender Priester war zwar ziemlich freundlich und locker drauf, konnte es aber natuerlich nicht lassen mich bekehren zu wollen. Ich blieb standhaft!!! ;)

Heute hab ich mich dann das erste mal alleine quer durch manila gekaempft, was auch mit einigen schwierigkeiten die halt dazugehoeren auch geklappt hat.
Jetzt zeig ich noch ein oder zwei der coolen Jeepneys hier.

Auf Bald!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hi Janis,
Klasse, deine neuen Fotos und Berichte...
Coole PicUp´s, die mit ihren bunten Bemalungen und Slogens gegenseitig konkurieren, Arm- und Reichgefälle, Großstadtsmog, und natürlich die geselligen Krabelltierchen, welche ihre Aktivitäten gerne in der Dunkelheit entfalten, und trotz Chemiekeulen und diversem Totschlagmaterial, die Menschheit überleben werden...Ich sehe, du kommst jeden Tag ein Stück mehr an...Beeindruckt hat mich die private Einladung zur Geb.Feier in der Villa. Man kann es wirklich kaum fassen, wie krass die Gegensätze sind, und wie scheinbar selbstverständlich die Menschen damit umgehen. Ich war leider nie in Palawan, auf der Insel meiner Freunde. Ich weiß nur von unzähligen Diavorträgen, dass es normal ist,wenn der Bürgermeiser und andere höher gestellten Persönlichkeiten des Distriktes,ständig eine Knarre mit sich herumtragen, selbst auf der kleinen Insel beim Barbecue.
Ich wünsche dir, dass sich für dich, ganz bald, (vielleicht über Volleyball?) die Möglichkeit ergibt,Kontakte, auch jenseits der Arbeit aufzubauen. Zu Leuten, mit denen du dich über die Eindrücke und über das Erlebte, austauschen kannst. Aber das wird sich mit der Zeit auch ergeben...
Mach`s gut lieber Janis und viel Glück, bei der Suche nach der Quelle an der Karkerlakenfront.
Evi

Janis hat gesagt…

hey evi,

Ja, ich denke so langsam bin ich wirklich mehr oder weniger angekommen. Auch wenn das mit dem visa nicht so gut funktioniert hat wie erhofft, so hat sich doch heute eventuell ein moeglichkeit zum volleyball spielen aufgetan.

Das mit den Knarren hab ich bisher nur bei den Polizisten und wachmaennern mitbekommen, die zum teil schwerst bewaffnet sind.
Ansonsten lerne ich nur Priester kennen, weil die ganzen assistenten hier fast alle mal theologie studiert haben.

Danke fuer die vielen Kommentare, vielleicht komm ich ja mal nach palawan und kann dias durch fotos ergaenzen...

Auf bald! Janis