Der Schweiss
In den Tropen als Gegner
sind die Perlen schon reger.
Wie ein Loeschflugzeug, das bei starkem Brande
das Wasser verwaltet,
das Feuer erkaltet,
so ist auch der trop'sche Schweiss ausser Rande und Bande.
Uebermaessige Sauberkeit verschmaehen,
aber sich seines Gestankes schaemen
auf den Philippinen ein Muss,
auch im ueberfuellten Bus.
Immer Griffbereit also: Dat Handtuch, dat jelbe
wenn auch nicht immer dat selbe,
so ist es doch multifunktional,
ob schweiss, dreck oder nasal!
Der deutsche Schweiss im allgemeinen
ist im Vergleich, im Reinen,
nur ein Hauch von Ironie,
ein Hauch der Poesie.
3 Kommentare:
Hi Janis,
ich bin meinerseits von deinem Gedicht zutiefst "impressioniert".
Ich bin zur Zeit in Tübingen, und hier hat die Natur die Wälder in den leuchtesten und buntesten Farben "aquarellisiert". Ich habe ständig, auch vom Bett aus, den Blick auf die Alp,geniesse die kleinen Gassen mit den alten Fachwerkhäusern. Hier ist im Vergleich zur Berliner Hektik alles auf Moll gestimmt...
Allerdings, lieber Janis, teile ich mit dir ein wenig den Kulturschock, der sich bei mir, auch nach langjährigen Besuchen des Schwabenlandes, immer wieder einstellt. Ich sag' dir im Vertrauen, die Schwaben ticken komplett anders...
Angefangen mit der Sprache,dem Humor, und der ( oftmals sorglosen und reichen )Lebensart.
Ich kenne deinen Freund nicht, sonst hätte ich in der Brunnenstraße mal Hallo gesagt.
Morgen holt mich Beate vom Flughafen ab, was ich supernett finde.
Danke, für die neuen Eindrücke von deinem, nunmehr doch bewegterem und abenteuerlichem Leben in Manila.
Bis bald
Evi
Oho deine Thuebingen beschreibungen hoeren sich ja auch ziemlich poetisch an. Da freu ich mich gleich doppelt mit, fuer dich und den lieben niklas!
Dem gehts glaub ich im kleinstadtleben auch ziemlich gut!
Er schreibt gar nich soviel von kulturschock, was wahrscheinlich an den studenten aus aller welt liegt...
Machs gut
der Philippino
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